Viessmann
engagiert sich im Rahmen der Digital-Initiative
Im Rahmen der Intermodellbau 2009
haben die führenden deutschsprachigen
Modellbahnverbände eine Initiative zur
längst überfälligen Standardisierung
digitaler Modellbahnen ins Leben gerufen. Viessmann
wird sich an der entstehenden Organisation
zur Standardisierung digitaler Bahnen aktiv
beteiligen.
Die Digitalzentrale Commander weist schon jetzt
einen hohen Kompatibilitäts-grad mit weiteren
Geräten auf und ist für künftig
genormte Schnittstellen und ein einheitliches
Bus-System perfekt gerüstet.
Viessmann
begrüßt die Initiative der Modellbahnverbände
und wird sich aktiv in die Arbeit der geplanten Organisation
einbringen. Ziel soll es sein, endlich mit dem Systemwirrwarr
und den darin begründeten Unverträglichkeiten und
Inkompatibi-litäten zwischen Zentralen und Zubehör
aufzuräumen. „Es ist höchste Eisenbahn, dass
die Modellbahn endlich so einfach wird, wie es die PC-Welt
schon lange mit dem universellen USB-Port ist!“ so Wieland
Viessmann.
Der inzwischen
in so ziemlich jedem elektronischen Gerät
befindliche USB-Anschluss soll Pate stehen und als Vorbild
für die Modellbahn dienen. Egal welche Daten zwischen
beliebigem Modellbahn-Zubehör ausgetauscht werden sollen,
ein einheitliches Bussystem soll diese übertragen. Um
die Verbindung zwischen beliebigen Komponenten und Funktionen
sicherzustellen, soll es einheitliche Programmierschnittstellen
geben, wie man es bei Windows mit den sog. APIs kennt. Programme
und Geräte können beliebige Daten austauschen und über
standardisierte Schnittstellen aufeinander zugreifen.
Die Viessmann Modellspielwaren GmbH sieht folgende vordringliche
Aufgaben:
Verabschiedung eines einheitlichen Bussystems zur Kommunikation
zwischen jeglichem digitalem Zubehör: herstellerunabhängig,
schnell und bidirektional.
Schaffung einheitlicher und verbindlicher Schnittstellen für
reibungslosen Daten- und Befehlsaustausch zwischen Digitalkomponenten.
Die Interessen des Kunden sehen: Nur wenn alles zusammenpasst
und miteinander harmoniert, ist der Kunde bereit, in die digitale
Welt einzusteigen.
Viessmann
sieht sich mit der Digitalzentrale Commander gut vorbereitet
für den Einstieg in eine künftige digitale
Welt nach dem Motto „plug and play“. Der Commander
verfügt schon jetzt über ein ausbaufähiges Bussystem,
welches unter dem Namen SpeedBus schnellen, bidirektionalen
Datenaustausch ermöglicht. Es ist bereits kompatibel mit
den verbreiteten Bussystemen ExpressNet von Lenz bzw. Roconet
von Roco. Entsprechende Geräte lassen sich ohne Einschränkungen
am Commander betreiben. Allerdings gehen die Möglichkeiten
des SpeedBus weit über die bestehender Bussysteme hinaus.
So bietet der SpeedBus bereits eine automatische Konfiguration
der Teilnehmer, die erstmals echtes „plug and play“ ermöglichen,
ohne dass der Nutzer sich mit Adressvergabe etc. beschäftigen
muss: Einstecken und loslegen – jetzt beispielsweise
schon möglich mit dem Mutliplexer zur Signalsteuerung
oder der Roco Lokmaus.
Die Variante „HighSpeedBus“ bietet sich als Grundlage
eines einheitlichen Busssystems, welches sämtliche Kommunikationsanforderungen
moderner Modellbahnen integriert, geradezu an: Ausbaufähig
(elektrisch und logisch) für künftige Anforderungen,
bidirektional, kompatibel mit bestehenden Systemen, große
Datenmengen transportierbar, basierend auf Industrie-Standardhardware
und als offenes, nicht-proprietäres System frei von teuren
Lizenzkosten.
Durch die
lange überfällige Definition standardisierter
Bussysteme und Schnittstellen, die von allen Herstellern getragen
werden, lassen sich neue Kundenkreise ansprechen, die bisher
zu Recht vor dem Chaos digitaler Modellbahnen zurück-schreckten.
So kann die neue Organisation endlich helfen, eine echte Win-Win-Situation
für alle Beteiligten zu schaffen: für Modellbahner,
für Hersteller und nicht zuletzt für den Fachhandel,
der besser beraten kann.
Mehr Informationen erhalten
Sie auf der Website von Viessmann
http://www.viessmann-modell.de
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